DPSG Bruchköbel

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22.10.2009

Mitgliederservice & Spenden

Posted via E-Mail 

Mitgliederservice - Alles rund um Beitrag, An- und Abmeldung sowie Spenden

Wie kann ich mich anmelden?

Anmelden kann man sich beim den jeweiligen Gruppenleitern. Von der Gruppenleiterin/dem Gruppenleiter erhält man ein Anmeldeformular, auf dem alles weitere erklärt ist.

Wir benötigen folgende Angaben:

  • Name und Geburtsdatum  
  • Adresse  
  • Telefon und eMail (wenn vorhanden)  
  • Kontoverbindung und Einzugsermächtigung für den Mitgliedsbeitrag

Alle Daten werden elektronisch beim Verband sicher gespeichert. Die Kontoverbindung nutzen aber nur wir im Stamm. Die Einzugsermächtigung wird nur für unseren Stamm ausgeprochen und kann jederzeit widerrufen werden.

 

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Es gibt 2 Beitragssätze:

  • Normaler Beitragssatz (derzeit 20,- € halbjährlich )
  • Ermäßigter Beitragssatz (derzeit 14,- € halbjährlich)
    Ab dem zweiten Mitglied aus einer Familie beträgt der Beitrag für alle Familienmitglieder jeweils den ermäßigten Satz. 

Erfolgt die Anmeldungen innerhalb der ersten 4 Monate eines Halbjahres (Januar-April oder Juli-Oktober) so ist der Beitrag für das laufende Halbjahr nachträglich zu zahlen. Sonst erfolgt der Einzug ab dem folgenden Halbjahresbeginn (1.7. oder 1.1.).

 

In diesem Beitrag ist eine Unfall- und Haftpflichtversicherung für die Aktivitäten der Gruppe und des Verbandes, sowie die vierteljährliche Verbandszeitschrift eingeschlossen. Die Beitragszahlung erfolgt durch Bankeinzug des Stamm D OM HELDER C AMARA in Bruchköbel.

 

Wie kann ich mich abmelden?

Die Abmeldung muss schriftlich beim Vorstand (siehe Impressum) oder der Kassiererin, Frau Hundenborn, Am Krebsbach 6, 63486 Bruchköbel, erfolgen.
 

 

Die Abmeldung ist nur zum jeweiligen Ende des Halbjahres bis spätestens 15. Mai oder 15. November eines Jahres möglich.

Wir müssen diese Termine strikt einhalten, da es keine Beitragsrückerstattung vom Verband gibt. Wenn wir beispielsweise ein Mitglied Ende Mai für das kommende Halbjahr melden, muß der Beitrag gezahlt werden. Daher können wir hier leider keine Ausnahmen machen und bitten um Verständnis. 

 

Wie bekomme ich das Stammesabzeichen?

Mit Anmeldung erhält das neue Mitglied das Stammesabzeichen und zahlt dafür einmalig 5,-- € in bar an den Gruppenleiter. 


Wie kann ich einmalig oder regelmäßig Spenden?
Der Stamm Dom Helder Camara ist berechtigt Spendenquittungen für Zuwendungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen. Viele Ehemalige nutzen bereits diese Möglichkeit um statt eines Mitgliedsbeitrags von 20 EUR (wovon nur 3,25 EUR im Stamm verbleiben) nun eine Spende von 10 EUR zu zahlen. Die Spende (10 EUR oder ein beliebiger anderer Betrag) verbleibt voll im Stamm und einen Teil davon gibts sogar noch bei der Steuererklärung vom Staat zurück!
Informationen gibt es beim Vorstand (siehe Impressum).

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26.9.2009

Rover

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Pfadfinder werden im 17. Lebensjahr Rover - und keine Leiter. Darüber hinaus können natürlich auch andere Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Rover werden.

Sie treffen sich in Runden zusammen. Diese Runden leben eigenständig, halten Kontakt untereinander und arbeiten an gemeinsam interessierten Themen miteinander.

Rover - heißt unterwegs sein

Die Lebenslust und die Suche nach dem Sinn des Lebens treiben und dazu, die Welt und uns kennen zu lernen. Gestärkt und ermutigt von den gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnissen, von den Orten und Ereignissen, die uns gefordert haben, Gestalten wir unser Leben und setzen uns ein für eine Zukunft, die allen gehört.

Wie nehmen unser Leben in die Hand und bestimmen unsere Richtung. Wir erlauben uns zu denken dass alles denkbar ist.

Kämpfen wir für unsere Freiheit, zerreißen wir die Zwangsjacken die uns und andere unfrei halten. Zwangsjacken von Macht und Ohnmacht, für Ausländer und Einheimische; Kämpfen wir für ein menschenwürdiges Leben für alle.

Vertrauen wir den eigenen Kräften und entdecken unsere Lust am Leben; Gebrauchen wir alle Sinne, die wir haben; Laßt uns feiern, Spaß haben, schöpferisch und hand-greiflich sein.

Nehmen wir unser Leben in die Hand

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26.9.2009

Pfadfinder

Wir begrüßen dich herzlichst auf der Seite der Pfadfinderstufe.

Wir sind, wie unschwer zu erkennen, die Stufe mit dem grünen Halstuch. Unsere Gruppe besteht derzeit aus 12 Pfadis und 2 lässigen Leitern ;-)

Gruener_wirds_nicht_supergruen

An dieser Stelle möchten wir gern ein Vorurteil aus der Welt räumen:Wer meint, Pfadfinder sind komische Gestallten mit seltsamen Uniformen, die jeden Tag durch den Wald maschieren, hat echt keinen Plan. Wer erstmal ein Sommerlager mit uns erlebt hat, der weiß dass Pfadfinder mehr sind als "täglich eine gute Tat".

Wir sind 12 Freunde, die ihr Ding durchziehen. Wir suchen uns selbständig neue Projekte und ziehen diese dann auch konsequent durch. Wenn euch interessiert was wir momentan gerade tun, dann schaut einfach mal in unsere Pfadi-News rein.

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26.9.2009

Jungpfadfinder

Jupfis_butterstadt

Wir sind die Jungpfadfinder des Stammes Dom Helder Camara. Unser Trupp, so nennt man eine Gruppe von Jungpfadfindern, besteht aus Jungen und Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren. Unser Gruppenleben zeichnet sich dadurch aus, dass wir gemeinsam Projekte erarbeiten, Ausflüge und Aktionen unternehmen, spielen, singen und uns mit unserem Glauben beschäftigen. Der Jupfitrupp Regenbogen besteht zurzeit aus 15 Kindern und 3 Leitern. Jeden Freitag treffen wir uns zur Gruppenstunde. Das Zeltlager in den Sommerferien ist der alljährliche Höhepunkt unseres Gruppenlebens.

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26.9.2009

Wölflinge

Wir begrüßen dich bei der Wölflingsmeute Wanderfalken! Was? Ihr kennt uns noch nicht? Wir sind die SUPA-STARKE Gruppe für alle 8- 11jährigen. Wir basteln, singen, spielen, erkunden die Natur und haben vor allem VIIIIIIIIIIEL SPAß zusammen.

Doch nicht nicht nur in unseren Zeltlagern und auf Wochenendfahrten erleben wir gemeinsam TOLLE SACHEN!

Hast du Lust? Dann komm vorbei!

Freitags von 18.00 - 19.30 UHR, im Don Bosco Haus, Gemeinde Erlöser der Welt.

Willst du mehr über uns erfahren? Dann klicke rechts auf den orangen Knopf "Wölflinge"!

 

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26.9.2009

Die Altersstufen der Pfadfinder

Bei den Pfadfindern sind Kinder und Jugendliche, Mädchen und Jungen ab dem Alter von 8 Jahren willkommen. Sie steigen dann bei der jüngsten Stufe, den Wölflingen, ein.

Wölflinge

Bei den Wölflingen wird viel gespielt, aber auch an größeren Projekten gearbeitet. Kinder lernen, im Team zu arbeiten und sich in eine Gruppe zu integrieren. Höhepunkt sind dann die Zeltlager im Sommer. Nirgendwo haben Kinder eine bessere Möglichkeit, Abenteuer in freier Natur zu erleben.

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Jungpfadfinder

Ab dem Alter von etwa 11 Jahren kommen Kinder in die Jungpfadfinderstufe. Hier können die Kinder mehr Eigeninitiative übernehmen, Projekte selbst erarbeiten und durchführen. Im Lager gilt es dann, das Zeltlager für 2 Tage nur mit dem nötigsten zu verlassen und eine Nacht unter freiem Himmel in der Natur zu verbringen.

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Pfadfinder

Jugendliche ab 14 kommen in die Pfadfinderstufe. Die Jugendlichen entscheiden selbst, welche Projekte sie durchführen, wo und wann sie ihre Lager verbringen und organisieren diese auch überwiegend selbständig. Die Leiter stehen ihnen dabei mit ihrer langjährigen Erfahrung zur Seite.

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Rover

Mit 16 wird man schließlich bei den Rovern aufgenommen. Hier wird der Energie, den Ideen der Gruppen keine Grenzen gesetzt. In dieser Stufe spielt die internationale Begegnung eine wesentliche Rolle.

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26.9.2009

Impressum

Vorstand

  • Mareike Meister
  • Rainer Broßmann
  • Pfr. Heribert Jünemann (Kurat)

Kontakt

Kath. Pfarramt "Erlöser der Welt"
Varangeviller Str. 26
63486 Bruchköbel

Tel.:06181-73380
eMail:info(a)dpsg-bruchkoebel.de

Verband

Mitglied im Bundesverband der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG); mehr unter www.dpsg.de

Mitglied im Diözesanverband DPSG Fulda; mehr unter www.dpsg-fulda.de

Haftungshinweis

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26.9.2009

Stammeschronik

Vorgeschichte

1975

Eine erste Pfadfindergruppe bildet sich in der damals einzigen Kirchengemeinde St. Familia in Bruchköbel.

1977

Pfr. Heiner Pies und Gemeindereferentin Traudel Elsner kommen nach Bruchköbel. Beide sind zuvor in Kassel sehr aktiv in der Pfadfinderarbeit gewesen. Zusammen mit einigen Eltern und Jugendlichen bauen sie einen Stamm aus den anfänglich 15-20 Kindern. Dieser Stamm heißt zunächst St. Familia und nennt sich später um in Shalom.

Der Stamm Dom Helder Camara

1985

Am 1. Mai wird der Stamm in der neuen Kirchengemeinde Erlöser der Welt neu gegründet. Er entsteht aus einem Teil der Leiterrunde und der Gruppen des damaligen Stammes Shalom.

Die Stammesversammlung wählt Erika Portele und Brigitte Skubich zu Vorsitzenden sowie Pfr. Heiner Pies zum Kuraten. Frau Schwab wird Kassenwartin.

Als Namenspatron wählt der Stamm Dom Helder Camara, einen Bischof aus Brasilien. Dom Helder Camara kämpfte als Bischof in Recife, im armen Nordosten Brasiliens, besonders gegen die soziale Ungerechtigkeit. Er setzte sich in seiner Arbeit unter anderem für Straßenkinder ein.

1987

Das erste Stammeslager des jungen Stammes findet in Wolfshausen statt. In Gilden tummeln sich alle Alterstufen gemischt als Köche, Lagerbauer und Theaterkünstler. Der Bau der "Pons Amoris", große Theaterkunst und das Moses-Projekt der Wölflinge sind nur einige der Höhepunkte dieses Lagers. Einer der Lagerhits wird "Viva Cochabamba", das Lied zur DPSG Jahresaktion 1987.

Der Dachboden des Don-Bosco-Hauses wird ausgebaut. Unter großer Mithilfe von Pfadfindern, Eltern und Freunden entsteht ein großer Raum mit gemütlicher Atmosphäre. Das besondere am Raum:Es gibt keine Stühle und Tische, sondern nur Sitzkissen. In einer großen Namenssuche wird schließlich der Vorschlag "B.P.'s Oase" ausgewählt. Häufig wird der Raum aber nach wie vor "der Dachboden" genannt. Der Raum wird auch für Veranstaltungen der Gemeinde genutzt, z.B. Frühschichten, geht aber später in den Besitz der Pfadfinder über.

1988

Die Freundschaft mit den amerikanischen Pfadfindern in Hanau Wolfgang bringt internationale Farbe ins Stammesleben. Ein großes Lager am Himmelfahrtswochenende wird ein großer Erfolg. Im Wald zwischen Lamboy-Viertel und Wolfgang zelten, spielen und singen die amerikanischen und deutschen Pfadfinder zusammen - vom Wölfling oder "Cup Scout" bis zu den Leitern bzw. "leaders".

Im Sommer fahren Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder in ein "kleinen Stammeslager" auf die Maulkuppe (Rhön). Drei "mutige" amerikanische Jugendliche sind mit bei den Pfadfindern dabei und lernen deutsches Lagerleben kennen.

Oliver Winkler wird als Nachfolger von Brigitte Skubich in den Vorstand gewählt.

1989

Der Gegenbesuch der Amerikaner bringt Leben ins Don-Bosco-Haus. 150 deutsche und amerikanische Pfadfinder hissen die amerikanische und die deutsche Flagge an der Kirche. Bei einem Stadtspiel erkunden die amerikanischen Gäste und die deutschen Gastgeber Stadt und Wald von Bruchköbel.

1990

Nach 1987 geht es wieder ins Stammeslager, diesmal ins bayerische Aub. "Viele Völker bauen eine Welt" lautet das Motto unter dem die Kinder und Jugendlichen in gemischten Gruppen wieder einmal über die eigene Alterstufe hinausschauen.

Im Rahmen der DPSG-Jahresaktion "Wir haben Platz im Boot" machen die Pfadfinder ein Projekt mit den Asylbewerbern in den neu errichteten Wohncontainern an der Friedberger Landstraße. Hausaufgabenhilfe und Besuche in der Gruppenstunde leisten einen kleinen aber wichtigen Beitrag, die erste Zeit im neuen Land leichter zu bewältigen.

1992

Die beiden Roverrunden guido merengo und Graffiti stellen ein internationales Pfadfindertreffen in Bruchköbel auf die Beine. Am Prisma-Lager nehmen neben zahlreichen Gruppen aus der Region auch Pfadfinder aus dem Bistum Erfurt sowie eine Gruppe von Jugendlichen aus Ungarn teil. Die Ungarn kommen aus der Stadt Hakarny, mit der die Stadt Bruchköbel heute ein Städtepartnerschaft unterhält.

Erika Portele tritt nach 7 Jahren im Vorstand zurück. Erika kann und will neben Familie und Beruf nur noch Zeit für die Arbeit als Leiter in der Pfadfinderstufe aufbringen. An dieser Stelle herzliches Dankeschön an die große Arbeit beim Aufbau des Stammes zusammen! Pfr. Heiner Pies setzt seine Arbeit als Kurat fort. Neu in den Vorstand werden Klaus Neuwald und Ralph Meister gewählt.

1993

Das turnusgemäße Stammeslager führt den Stamm nach Hausen in die bayerische Rhön. In den ersten Tagen erleben die 40 Kinder und Jugendlichen sowie 11 Leiter gemischt durch alle Stufen die Workshops "Gaukler", "Natur" und "Pfadfindertechnik". Mit dem Lagerlied "Wir hausen in Hausen kunterbunt" auf den Lippen erkunden Pfadfinder und Rover auf ihren Hikes das nahegelegene Thüringen und die noch vorhandenen Grenzanlagen der Ex-DDR. Negativ in Erinnerung bleiben die rustikalen Toiletten, ein großes Unwetter sowie der Unfall von Michael Rattelmüller beim Feuerspucken. Insgesamt ist es aber ein tolles Lager mit dem 40-jährigen Pfadfinderjubiläum von Kurat Pfr. Pies, einer Weltreise der Wölflinge und bestandenen Mutproben bei den Jupfis.

1994

Das Grundstück im Vogelsberg, das den Pfadfindern vor einigen Jahren geschenkt worden war, wird verkauft. Die Wiese bei Ober-Lais lag nach einer Umlegung im Zuge einer Flurbereinigung in einem Landschaftsschutzgebiet. Dadurch war die Wiese fürs Zelten nur bedingt geeignet. Außerdem wäre die Investition sanitäre Anlagen notwendig gewesen. Der Vorstand beschließt daher den Verkauf.

1995

Nach großer Vorbereitung feiern die beiden Bruchköbler Stämme Shalom und Dom Helder Camara ihr 20- bzw. 10-jähriges Jubiläum als "20 Jahre Pfadfinder in Bruchköbel". Ein Wochenende lang stehen die Zelte auf dem Sportplatz der Grundschule Süd. Zum Ehemaligentreffen kommen aus Bruchköbel aber auch aus ganz Deutschland viele altbekannte Gesichter zusammen. Das Programm mit Festakt, Kinderspielen und Gottesdienst spricht viele Leute an und so wird es ein Fest mit den Bruchköblern und den beiden Kirchengemeinden.

1996

Gegen das Stammeslager im DPSG-Bundeszentrum in Westernohe bleibt Atlanta nur eine unbedeutende Sportveranstaltung. Die Kinder und Jugendlichen des Stammes machen aus dem Motto "Olympia" mehr als nur "dabeisein ist alles". In den Workshop-Tagen zu Anfang des Lagers geht es in den Gruppen "Funsports", "Olympisches Design", "Showtanz" und "Sportliches Kochen" mit sportlichem Eifer zur Sache. Der Höhepunkt ist eine Olympiade mit kreativen wie sportlichsten Höchstleistungen. Die neu entwickelte Wasserrutsche wird sogar später nach Italien exportiert. Die Olympiade (und das Lager) bieten auch internationales Flair durch die rwandesischen Pfadfinder, die in diesem Sommer in Westernohe mit ihren Trommeln, Tänzen und ihrer herzlichen Art viele Pfadfinder begeistern.

1998

Klaus Neuwald geht beruflich für ein Jahr in die Slowakei und kandidiert daher nicht wieder für das Vorstandsamt. Es gelingt zunächst leider nicht, einen Nachfolger zu gewinnen. Auch einige Leiter hören aus beruflichen oder privaten Gründen auf. Die Leiterrunde versucht daher verstärkt neue Mitglieder zu werben. Aus den Bemühungen entsteht der "Tag des offenen Zeltes". Alle Bruchköbler können an einem Samstag "Pfadfinder Sein" hautnah auf dem Sportplatz der Grundschule Süd erleben. Eine Jurtenburg, Spiele, Lagerfeuer und ein Gottesdienst locken viele Menschen an. Neue Mitglieder können jedoch kaum gewonnen werden.

1999

Die schwierige Situation in der Leiterrunde und den Stufen setzt sich fort. Der Stamm "schrumpft" auf etwa 45 Mitglieder. Auf einem Leiterwochenende in Zwingenberg wird das Stammeslager vorbereitet. In Gernsheim zelten etwa 30 Kinder, Jugendlich und Betreuer am Kloster Maria Einsiedel. Die Interessengruppen "Entdecker", "Kreativ" und "Jahrmarkt" werden diesmal von allen Teilnehmern durchlaufen. So ist das Programm sehr ab-wechslungs-reich.

Im Herbst stirbt unser Namenspatron, Bischof Dom Helder Camara, in Recife/Brasilien. Schon einige Jahre vor seinem Tod hatte er das "OFF - Obras de Frei Francesco" (Werk des Hl. Franziskus) gegründet. Durch das OFF werden die Arbeit gegen Armut, Unterdrückung und Gewalt fortgeführt. Mit einem Gottesdienst gedenkt der Stamm des Todes von Helder Camara.

2000

Stefan Duchardt wird im Januar den Vorstand gewählt. Daneben geht es mit neuen Wölflingen und neuen Leitern langsam wieder aufwärts, auch nach dem Sommer Frank Prokop als Leiter wieder aufhört. Im Herbst werden neue und alte Leiter in einem Leiterkurs geschult. Dorotheé Vilmin, die Bildungsreferentin der DPSG Fulda, arbeitet in der Kursleitung tatkräftig mit. Am Abschlusswochenende in der Kleinsassen/Rhön entschließen sich zum einen 3 Frauen, neu als Leiter anzufangen. Zum anderen werden Traudel Elsner und Pfr. Pies mit großem Dank für die langjährige Arbeit aus der Leiterrunde verabschiedet. Pfr. Pies wird nach seinem Rücktritt vom Kuratenamt zum Ehrenkuraten des Stammes ernannt.

2001

Aus dem Leiterkurs entspinnt sich das Projekt eines Stammeslagers im Ausland. Bald steht fest, dass das Ziel Bassano Romano in Italien heißt. Für das Stammeslager sammeln Kinder, Jugendlichen und Leiter aller Gruppen tatkräftig Geld und Spenden. Dann geht es schließlich mit dem heutigen Bürgermeister Roth und Pfr. Jünemann auf die weite Reise. Auf dem Zeltplatz "B.P. Park" in der Nähe Roms werden Freundschaften mit drei italienischen Pfadfindergruppen geknüpft. Die wahrhaft weite Reise bringt für alle unvergessliche Erlebnisse:Wölflinge machen ein Foto vom Dach des Petersdomes, Rover schlecken ein Eis vor dem Kollosseum, Jungpfadfinder schlafen am Seeufer, Pfadfinder hiken ans Mittelmeer, Petra wird zur Italienisch-Fee, Hr. Roth und Pfr. Jünemann kaufen italienische Bäcker leer, italienische Pfadfinderinnen testen die Wasserrutsche, der Stamm lernt neue italienische Spiele....

Im Oktober wird Pfr. Jünemann als Kurat in den Vorstand gewählt.

2002

Im April tritt Ralph Meister als Vorstand zurück. Klaus Neuwald wird von der Stammesversammlung in den Vorstand gewählt.

2003
Auf der Stammesversammlung scheidet Stefan Duchardt turnusgemäß aus dem Vorstand aus. Mit Anja Husmann wird seit vielen Jahren wieder eine Frau in den Vorstand gewählt.

2004
Im turnusmässigen Stammeslager geht es an die Mecklenburgische Seenplatte. Unter dem Motto "Expedition ins Ungewisse" erkunden die Kinder und Jugendlichen die Geheimnisse um ein Seeungeheuer von Groß-Zerlang.
Im Herbst tritt Anja Husmann als Vorsitzende zurück. Es gelingt dem Stamm nicht, das Amt neu zu besetzen.

2005
Im Juni scheidet Klaus Neuwald turnusgemäß aus dem Vorstand aus. Übergangsweise ist nur das Kuratenamt durch Pfr. Heribert Jünemann besetzt.
Im November wird Mareike Meister zur Vorsitzenden gewählt. Ein Vorsitzender kann wieder nicht gefunden werden. Trotz über 90 Mitgliedern im Stamm herrscht neben der Vakanz der Vorstandsämter auch große Not an Leitern.

2006
Im Mai wird Rainer Broßmann auf der ordentlichen Stammesversammlung in den Vorstand gewählt. Damit sind wieder alle drei Vorstandsämter besetzt.
Die Roverrunde reist im Sommer nach Irland und trifft auf Schafe, irische Pfadfinder und lustige Iren. 

2007
Das Highlight des Jahres ist die Frankreichfahrt der Pfadfinderstufe. Mit dem VW-Bus geht es in den Süden des Landes wo Hike, Zelten und das savoir vivre geübt werden. Auf der Rückfahrt besucht die Gruppe noch Taizé.

2008
In den Sommerferien findet ein Stammeslager erstmals als großer Hike statt. Unter dem Motto "Back to the Boots!" wandern alle vom Wölfling bis zum Leiter am Main entlang.

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26.9.2009

Informationen

Der Ursprung

1907 hält Lord Robert Baden Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung, das erste Zeltlager auf Brownsea Island (Großbritannien) ab. Mit 22 Jungen aller sozialen Schichten probiert er erstmals sein Konzept einer Pädagogik des Erlebens und der Verantwortung für den Einzelnen und die Gruppe.

Der Verband

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist mit 100.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der katholische Pfadfinderverband in der Bundesrepublik. Der Verband wurde 1929 gegründet; nach Auflösung und Verbot 1938 erlebte die DPSG in den fünfziger Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Seit 1971 ist die DPSG ein koedukativer Verband für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Die DPSG ist über den Ring deutscher Pfadfinderverbände Mitglied in der von Lord Robert Baden-Powell 1908 gegründeten Weltpfadfinderbewegung. Gemeinsam mit katholischen Pfadfinderverbänden aus anderen Ländern ist die DPSG Mitglied in der Internationalen Katholischen Konferenz des Pfadfindertums (CICS), die vom Heiligen Stuhl als internationale katholische Organisation anerkannt ist.

Konkret im Stamm DOM HELDER CAMARA

Was heißen Ursprünge und Verband nun bei uns in Bruchköbel? Hier kurz und knapp der Anspruch, den wir den Kindern und Jugendlichen bieten wollen:

  • Gemeinsames (Er-)Leben in einer Gruppe von Mädchen und Jungen
  • Betreuung durch erfahrene, erwachsene Leitungsteams
  • Projektarbeitin wöchentlichen Gruppenstunden - In den Kinderstufen Spielen und Basteln. In den Jugendstufen wird auch schon mal ein Weltrekord aufgestellt oder ein Benefizkonzert organisiert. Hier entstehen Kreativität und Initiative.
  • Selbst- und Mitbestimmung- kein vorgesetztes Programm. Die Meinung jedes/r Einzelnen ist gefragt. So suchen sich die Gruppen ihr Projekt selbst.
  • Übernahme von Verantwortung- angefangen bei der eigenen kleinen Verantwortlichkeit gegenüber dem Nächsten, der Gruppe bis zu Gesellschaft und Kirche.
  • Freizeitgestaltung ohne Wettbewerb, wie er ja schon zu genüge in der Schule oder vielleicht im Sport besteht.
  • Zeltlager- Das Erleben der Natur, draußen zu sein, der Höhepunkt eines Jahres für jede Gruppe.
  • International- im Sommer 2001 fand das Zeltlager des ganzen Stammes in Italien statt.

In einem (ok...langen) Satz:Durch das gemeinsame Erleben, Anpacken, ja Stemmen eines Projekts und den Spaß entsteht für jedes Kind, jeden Jugendlichen oder Erwachsenen als Feedback aus der Gruppe eine tiefe Selbstbestätigung, die uns helfen soll, engagierte Menschen mit offenen Augen und aufrechtem Gang mitten in dieser Welt zu sein.

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